Regionales Entwicklungskonzept

Grundlage für die LEADER-Förderung in der Region ist das regionale Entwicklungskonzept. Dieses wurde erstmalig 1994 erstellt und im Jahre 2014 zum dritten Mal fortgeschrieben. Das Konzept 2014 - 2020 steht unter dem Leitbild:

"Region Burgwald - Ederbergland: Vielfalt und Lebensqualität
- nachhaltig schützen und gemeinsam nutzen"

Die Fortschreibung erfolgte unter einer hohen Beteiligung von Akteuren aus der Region in Fachforen und Workshops.

Anläßlich der letzten Fortschreibung des Entwicklungskonzeptes im Jahre 2014 wurden die drei Handlungsfelder der Regionalentwicklung neu definiert.

1. Klimaschutz & Natur
Angesichts der immensen gesellschaftlichen Herausforderung durch den Klimawandel gilt es die Maßnahmen zum Klimaschutz zu intensivieren. Eine deutliche Reduktion des CO2-Fußabdruckes ist nur möglich, wenn alle Lebensbereiche einbezogen werden.

Mit dem LEADER-Kooperationsprojekt "Mobilität auf dem Lande" soll nicht nur die Mobilität verbessert, sondern auch ein Beitrag zur Einsparung von Klimagasen geleistet werden.

Die Region will als "Region für biologische Vielfalt" Impulse zum Artenschutz geben. Notwendig ist, den Dialog zwischen Verbrauchern, Landnutzung und politischen Entscheidungsträgern über den Wert biologischer Vielfalt als Teil der natürlichen Lebensgrundlage zu verstärken.


2. Leben & Arbeit
Mit der Förderung und Vernetzung des bürgerschaftlichen Engagements will die Region dem demografischen Wandel entgegen wirken und einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität leisten.

Einen hohen Stellenwert hat nach wie vor die Schaffung neuer wohnstättennaher Arbeitsplätzen im Rahmen von Existenzgründungen. Die neue Unternehmen sollen möglichst den regionalen Markt mit innovativen Produkten und Dienstleistungen bedienen und die Lebensqualität verbessern.


3. Tourismus & Regionalkultur
Nach dem Aufbau von zahlreichen Qualitätswanderwegen will sich die Region insbesondere durch Verbesserung des gastronomischen Angebotes als "Premiumwanderregion" etablieren. So werden auch neue Themenwege entstehen.

Mit dem vom Europarat anerkannten Hugenotten- und Waldenserpfad als Aushängeschild will die Erlebnisregion ihre vielfältigen und neuen Angebote bekannt machen. Weitere regionale Pfade ergänzen die bestehende kulturelle Vielfalt.

Die wichtigsten Entwicklungsziele sind:

Ökologische Dimension

  • Nachhaltigkeit durch einen kleineren CO2-Fußabdruck
  • Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen
  • Erhalt und Entwicklung der biologischen Vielfalt

Soziokulturelle Dimension

  • Gemeinwohlorientierte integrative Gesellschaft
  • Stärkung des gemeinsamen und des regionalbezogenen Handelns
  • Pflege des kulturellen Erbes

Wirtschaftliche Dimension

  • Stärkung der regionalen Wertschöpfung
  • Innovationsförderndes Klima
  • Effizientes und nachhaltiges Wirtschaften

Das 70 Seiten umfassende Entwicklungskonzept können Sie hier [1.420 KB] als pdf-Datei herunterladen. Der Anhang enthält eine umfassende Evaluation zur Phase 2007 - 2013 sowie Daten zur Region und steht ebenfalls im pdf-Format hier [4.560 KB] zur Verfügung.

Mit LEADER-Mitteln werden nur Projekte gefördert, die dem regionalen Entwicklungskonzept entsprechen. Über die Projektförderung entscheidet der Vorstand der Region.

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